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Genetische Ergebnisse

Genetische Ergebnisse Skandinavische Forscher fanden 2009 bei drei Proben aus einem Ganggrab bei Gökhem, Südschweden, die mtDNA H;J;T, [32] in 19 Proben der mesolithischen Grübchenkeramischen Kultur in Gotland jedoch die mtDNA-Gruppen U4/5/5a;H1b. Mit einem groß angelegten Vergleich könnten sie bewiesen haben, dass die heutigen Skandinavier trotz tausendjähriger Nachbarschaft nicht Nachkommen der mesolithischen Vorbevölkerung, sondern überwiegend der neolithischen Einwanderer der Trichterbecherkultur (ca. 4300 v. Chr.) sind. Historische Beschreibungen über das soziale, wirtschaftliche und politische Leben der Germanen, zu dieser Zeit, speisen sich meist aus den Texten Caesars und der Germania des Tacitus, die jedoch in die Zeit und in den Kontext der Absichten der Verfasser zu stellen sind. Aber einige Züge haben in der Wissenschaft eine allgemeine Anerkennung gefunden. Wesentlich Erkenntnisse bieten heute die Ergebnisse der Archäologie. Bernd Stößer

Moderner Germanen-Begriff

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Moderner Germanen-Begriff Der moderne Germanen-Begriff baut auf der Begriffsbildung der antiken Schriftsteller auf, die spätestens im Zeitalter des Humanismus erneut aufgegriffen wurde. Obwohl bereits Tacitus Teile Skandinaviens zu Germanien zählte, ist die allgemeine Ausweitung des Germanen-Begriffs auf Skandinavien eine spätere Entwicklung, die vor allem auf sprachlichen und ethnographischen Beobachtungen gefußt haben dürfte. Und fehlendem Wissen zu Grunde liegt. Tacitus Der schwedische Reformator und Historiker Olaus Petri prognostizierte im 16. Jahrhundert Schweden und Deutschen eine gemeinsame Herkunft. Im späten 18. Jahrhundert war die Idee einer historischen, ethnischen und sprachlichen Zusammengehörigkeit der nordischen Länder mit Deutschland unter den Gelehrten allgemeine Überzeugung geworden. Gottfried Wilhelm Leibniz schrieb in seinen „Unvorgreifflichen Gedancken“, betreffend die "Ausübung und Verbesserung der Teutschen Sprache"...

Die Germanen

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Die Germanen Als Germanen wird eine Gruppe von ehemaligen Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet, deren Identität in der Forschung traditionell über die Sprache bestimmt wird.  Kennzeichen der germanischen Sprachen sind unter anderen bestimmte Lautwandel gegenüber der rekonstruierten indogermanischen Ursprache, die als germanische oder erste Lautverschiebung zusammengefasst werden.  Wobei das Germa die Bedeutung, nicht etwa ein Speer (Ger) oder wie bisher andere Bezeichnungen gerätselt wurden, sondern eine byzantinische Landschaft, in der heutigen Türkei, bezeichnet hatte. Die These, dass die Römer diese Völker, als erste so bezeichneten, ist falsch, denn einige Volksstämme bezeichneten sich selbst, als die welche von "Germa na" (von/aus Germa) stammen.  https://de.wikipedia.org/wiki/Germa_(Galatien) Das inoffiziell von den Germanen bewohnte Siedlungsgebiet wird entsprechend als Germanien bezeichnet. Der gesamte bevölkerte Ra...